Erste Klasse – vierter Schultag

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Die Minimas treiben bei uns ihr Unwesen. Da verschwinden Arbeitshefte unauffindbar, ganz sicher eingepackte Hefte finden sich nicht in der Mappe und selbst die Hausaufgaben verschwinden urplötzlich. Welch ein Glück, dass wir die Schuldigen kennen!

Die Zeit, die wir mit dem Suchen von Arbeitsmitteln, Heften, Büchern vertrödeln … Da blutet mir doch so manches Mal das Herz. Aber was nützt es? Geduld, bei der Suche helfen und ein Fünkchen Humor .. so lässt es sich aushalten.

Trotz allem haben wir heute unser erstes Gedicht eingeführt. Nach dem Vorlesen der Geschichte „Freunde“ aus unserem Minimas-Buch haben wir darüber gesprochen, was gute Freunde sind. Dann haben versucht, die Zeilen durch wiederholtes Sprechen zu lernen und dazu gemalt. Nun werden wir das Gedicht täglich wiederholen und in einer Woche erfolgt die Kontrolle. Ich bin gespannt…

Erste Reimübungen klappen schon ganz gut und beim Zählen haben wir heute das Fünferbündeln gelernt. Das gemeinsame Spiel gelingt auch immer besser, nachdem ich nochmals an unser Gedicht „Freunde“ erinnert habe. An den Regeln in unserer Klasse müssen wir jedoch weiter arbeiten. Da steckt man noch gern einfach mal so einem Kind die Zunge heraus oder nutzt Worte, die wir nicht hören wollen. Es wird wohl noch etwas dauern, bis die Kleinen unsere Regeln verinnerlicht haben. Aber auch das werden wir schaffen.

Morgen freue ich mich auf unseren MIMI-Tag. Und dann ist die erste Woche schon geschafft …

Erste Klasse – dritter Schultag

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Absoluter Höhepunkt war heute für meine „Kleinen“ die Geräuschlawine. Dank „Zaubereinmaleins“  wurde die letzte Viertelstunde in dem glutheißen Klassenraum zum echten Spaß für alle. Das war ein Gequieke, Gegrunze, … Und was haben wir gelernt? In der Schule darf man auch lachen und Quatsch machen. „Das war toll.“ Was für ein Tagesausklang.

Aber wir haben uns diesen Spaß auch wirklich verdient. Heute duften die „Süßen“ das erste Mal im Häuschenheft Schwungübungen machen. Das Orientieren fällt einigen noch schwer aber alle haben bis zum Schluss durchgehalten (Natürlich mit viel Motivation und Fingerübungen zwischendurch) Ich war schon ein wenig stolz!

Bei den Zählübungen klappt es bei allen bis 5 richtig gut. Bei den größeren Mengen verlieren einige Kinder manchmal noch den Überblick. Aber mit Hilfe und wenn ich das Tempo vorgebe, klappt es. Wir haben heute die Schulkinder, die Tische, die Stühle und und und gezählt.

Meinen jüngsten „Mäuse“  (Ich habe zwei Fünfjährige in der Klasse und zwei Kinder, die erst vor wenigen Wochen sechs geworden sind) fällt das Zuhören und Stillsitzen noch besonders schwer. Sie plappern gern einfach los und haben ja so viel zu erzählen! Wären sie in einem anderen Bundesland geboren worden, wären sie ja jetzt auch noch im Kindergarten und könnten entspannt spielen! So extrem, wie in diesem Jahr, ist mir das noch nie bewusst geworden. Ob das auch an der CORONA-Auszeit liegt? Auf jeden Fall muss ich geduldig mit ihnen sein! Noch gelingt mir das ja gut aber wie lange …? Ob ein Erinnerungszettelchen auf dem Lehrertisch helfen könnte? So nach dem Motto: „Habe Geduld!“ oder „Sei nachsichtig!“ Das überlege ich mir noch.

Heute morgen haben wir das erste gemeinsame Erlebnis mit unseren Minimas gehabt. Zwei Mädchen hatten gestern ihre Arbeitshefte vertauscht und heute früh kamen natürlich gleich die Eltern zu mir. Schnell war geklärt, dass wir die Hefte nur wieder zurücktauschen müssen. Aber etwas verwundert stellte ich schon die Frage, wie das Vertauschen geschehen konnte. Die beiden sitzen weit auseinander im Klassenraum. Aber Selina stellte gleich klar: „Das waren bestimmt die Minimas, Frau Otte.“

 

Erste Klasse – zweiter Schultag

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Heute begann der Schultag schon mit den ersten Ritualen: „Guten Morgen, liebes Knie“ (eine Gleichgewichtsübung nach Dorothea Beigel) und der Begrüßung im Stehen. Die Kleinen machten sofort mit und auch die anderen kleinen Entspannungs- und Gleichgewichtsübungen, die wir zwischendurch durchführten, scheinen den Kindern zu gefallen. Gleich versuchten sie mitzusprechen und die Bewegungen auszuführen – Das lässt auf das Gedicht hoffen, das ich noch in dieser Woche einführen möchte.

In Deutsch kontrollierte ich die erste Hausaufgabe und es gab die ersten MIMI-Stempel für den Fleiß … und strahlende Augen.

Na und natürlich begann die Mathestunde mit unserem Spiel von gestern, was gleich mit einem (wenn auch zaghaftem „HURRA“ belohnt wurde. Die Anweisungen durften auch schon einige Kinder geben, was viel Spaß bereitete.

Höhepunkt heute war die Geschichte der MINIMAS „Nur Probe“, die ich vorlas und gleich zum Anlass für die Belehrung zur Feueralarmprobe nahm. Natürlich spielten wir gemeinsam so eine Alarmprobe durch und suchten auf dem Schulhof unseren Stellplatz auf. Nun hoffe ich nur, dass bei einer „echten Alarmprobe“ keine Panik ausbricht.

Das mit den Masken-aufsetzen funktioniert erstaunlicherweise recht gut. Nur dass ich noch keine richtige Lösung zum Aufbewahren während des Unterrichts gefunden habe. Das Ablegen in der Federtasche nehmen die Kleinen nicht so an. Immer wieder landet die Maske in der Hand und es wird damit herumgespielt. Na, vielleicht kommt mir noch die zündende Idee.

 

Erste Klasse – erster Schultag

Inzwischen ist es hier wieder sehr ruhig geworden. Ferienzeit hieß in diesem Jahr Familienzeit – noch mehr als sonst. Meine Kreativität lag am Boden. Lag es an der besonderen Lage zum Schuljahresende? Lag es an dem Wetter? Oder lag es einfach an mir?

Egal – jetzt „muss“ ich wieder ran. Die Arbeit nimmt keine Rücksicht und vielleicht motiviert der wieder gekehrte Schulalltag ja zu neuen Schaffensperioden. Also ran und am besten lässt sich ja bekanntlich über selbst Erlebtes schreiben. Daher werden zunächst einmal tagebuchänliche Einträge erfolgen von meinem Alltag als Lehrerin von 20 Schulanfängern.

Heute nun Tag 1:

In unserem Bundesland gibt es ja keine Abstandsregeln mehr für Schulkinder. Unsere Schüler und wir tragen im Schulhaus die Nase- Mund-Maske und es gilt das vertärkte Händewaschen und Desinfizieren. Ansonsten sollte der Tag verlaufen, wie schon so viele erste Schultage in meinem Arbeitsleben: Routine und doch immer wieder neu … und eben doch keine Routine.

So verlief auch die Nacht. Sicher spielte die Hitze auch ihre Rolle aber wie fast immer, quälte ich mich und war glücklich, als ich endlich gegen 6 Uhr aufstehen durfte.

Nach dem Erledigen der letzten Handgriffe, dem ausgieben Lüften und einigen kurzen Schwätzchen mit den Kollegen, ging es auch schon, mit Maske, raus auf den Schulhof. Dort warteten „meine“ Kleinen auch schon mit ihren Eltern. Schwer beladen mit allen möglichen Materialien strahlten mich alle an – noch … Beutel und Tüten einsammeln, hier eine Bemerkung dort ein Hinweis zum Abholen und ab ging es in die Schule – mit Maske.

Nach dem Desinfizieren ging dann das Sortieren, Auspacken und Belehren los. Beim Vorlesen waren die Kleinen recht aufmerksam und so mancher Schulanfänger wartete auch schon geduldig, bis er aufgerufen wurde, um zu erzählen. Aber vielen fällt es natürlich schwer, abzuwarten, anderen zu zuhören oder gar zu akzeptieren, dass man nicht reden darf. (Das ist ja auch viel verlangt) Nach etwa einer Stunde kam dann auch die berechtigte Frage: „Wann lernen wir denn endlich?“ Also rettete mich erst einmal ein Schulrundgang. Leider wurde dieser durch das Tragen der Masken eher als Qual für uns alle. Also schnell das Wichtigste zeigen (Toilette, Weg zum Schulhof) und schnell raus auf den Hof und Masken ab. Auf dem Rückweg ging es dann an der Turnhalle vorbei und schnell eine Runde durch die leere Halle. Zurück im Klassenraum ging es dann endlich an die ersten Schwungübungen, die recht gut klappten. Und dann war auch schon die Frühstückspause erreicht und endlich durften die Kinder essen („Ich wäre fast verhungert“, Zitat) und danach ging es raus auf die Hofpause.

Gern beobachte ich meine Schüler hier beim Umgang miteinander. Was mir gleich auffiel? Es gibt immer mehr Schüler, die nichts mit sich und anderen anzufangen wissen. Meist schlendern sie um unds Erwachsene herum und langweilen sich sichtlich. Animationen zum Spiel ziehen nur so lange, wie der Lehrer mitspielt. Mit anderen Kindern spielen geht gar nicht. Daran müssen wir arbeiten! Schwer fällt auch das Hören des Klingelzeichens zum Pausenende. Also werde ich morgen ein Spiel daraus machen: Wer steht nach dem Klingelzeichen zuerst bei mir? Mal sehen, ob das hilft.

In der letzten Stunde haben wir dann die Schwungübungen beendet und ein Spiel zu den Lagebeziehungen gespielt. „Spielen wir das morgen auch?“ Na, wenn das keine Motivation für den zweiten Tag ist!

 

 

Danke

Ich habe hier ja schon berichtet, dass „meine“ sechste Klasse die Grundschule verlässt. Am Montag fand noch eine kleine „Abschlussfeier“ statt, zu der ich auch eingeladen war.  Es gab nette Zeilen und Worte, Blümchen und kleine Geschenke.

Nun bin ich an der Reihe zu danken:

Danke schön für den netten Abend, das leckere Essen, die anregenden Gespräche.

Danke schön den vielen fleißigen Köpfen und Händen, die diesen Abend erst möglich machten.

Danke schön für die Zeit, die ich mit Ihnen noch einmal verbringen durfte.

Danke schön für Ihren Einsatz in all den Jahren auch über Klassenbelange hinaus.

Danke schön für Ihren Einsatz, wenn es mal wieder zu Wettkämpfen ging.

*´Laura´s Leckereien`* : Tort “SACHER”

Aber ich möchte auch Ihren Kindern danken.

Danke schön für viele anregende Stunden, die manchmal anders (oft sogar besser) verliefen, als ich es geplant hatte.

Danke schön für eure Ausdauer und Geduld beim Sport und Lernen.

Danke schön für das Überwinden „des inneren Schweinehundes“, wenn es auch mal weh tat.

Danke schön für eure Anstrengungsbereitschaft bei all den vielen Wettkämpfen, bei denen ihr euch immer voll „reingekniet“ habt: für den Schweiß, die Blasen, die blauen Flecken und auch die vielen kleinen anderen Blessuren.

Danke schön, dass ihr immer wieder die Schule so erfolgreich vertreten habt.

Danke schön, dass ich euch sechs Jahre lang begleiten durfte.

Lustige Sprüche Danke Für Die Einladung, Suche ...

Aber egal, ob im Sport, beim Lernen oder als Klasse: Ich bin stolz auf euch.

 

Und wieder heißt es Abschied nehmen

Ja, wieder heißt es Abschied nehmen.

In diesem Jahr sogar gleich zweimal für mich. „Meine“ 6. Klasse, die ich vor 6 Jahren einschulen und drei Jahre als Klassenleiter begleiten durfte, unterrichtete ich ganze sechs Jahre in Sport. Diese „meine Sportklasse“, sagt nun Abschied von der Grundschule. „Meine“ Sportler, mit denen ich so viele Wettkämpfe sehr erfolgreich bestreiten konnte, verlassen die Grundschule und verteilen sich auf verschiedene Gymnasien und Oberschulen in der Stadt. Dieser Abschied fällt schwer.

Genau so schwer fällt aber auch der Abschied von „meiner“ 3. Klasse. Ich muss sie einer Kollegin übergeben, die sie in den nächsten drei Grundschuljahren begleiten wird. Ich beginne wieder von vorn und schule wieder neue Kinder ein.

„Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust“, Stolz und ein tränendes Auge beim Abschied; aber auch Neugier und ein Lächeln für die neue Herausforderung. So ist das als Lehrer. Obwohl man sich in den Dienstjahren eigentlich daran gewöhnt haben müsste, fällt es doch immer wieder schwer.

Natürlich fällt es auch den Kindern nicht leicht, sich von der ersten Lehrerin zu trennen. Aber es muss wohl sein und ist ein Prozess des Reifens und Wachsens.

Um „meinen“ Drittklässlern den Abschied ein wenig zu erleichtern, bekommen sie alle ein kleines Gedicht und persönliche Worte von mir mit auf den Weg:

Drei Grundschuljahre nun hinter uns liegen

die Zeit scheint nur so dahin zu fliegen.

Kinder, wie die Zeit vergeht,

was haben wir nicht alles erlebt.

Ihr lerntet Rechnen, Lesen, Schreiben

und bis zum Schluss bei der Sache bleiben.

Es flossen auch Tränen über das Gesicht

und oftmals hörte ich: „Das kann ich nicht“.

Doch habt ihr inzwischen gelernt sehr viel

mit eisernem Willen aber auch Spaß und Spiel.

Mit Mimi und den Minimas

machten Geschichten euch immer Spaß.

Wir haben zusammen gelernt und gelacht

und auch manchmal Quatsch gemacht.

Doch jetzt wird es Zeit für euch zu gehen,

wir werden uns aber auch ab und zu sehen.

Der Abschied bereitet auch mir manche Schmerzen

ihr bleibt für immer in meinem Herzen.

Ich wünsche euch Glück und Freude am Lernen.

Ich weiß, aus jedem von euch kann richtig was werden.

Lernt weiter fleißig und bleibt, wie ihr seid

Das Leben hält viel Schönes für euch bereit.

Habt Geduld mit mir!

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Hallo ihr Lieben,

inzwischen ist es hier wieder etwas ruhiger geworden.

In der Zeit der totalen Schulschließungen habe ich meine Homepage genutzt, um den Kontakt mit den Schülern zu erhalten. Ich habe mich bemüht, täglich Anregungen zum Lernen, Basteln, für die Freizeitgestaltung zu geben oder die Minimas zu Wort kommen lassen. Viele nette Rückmeldungen haben mich immer wieder bestätigt, dass diese Möglichkeit der Komminikation auch Anklang findet. Das Ziel, auch in dieser Zeit irgendwie für die Eltern und Kinder da zu sein, hat mich immer wieder motiviert, auch wenn sich die Themensuche manchmal als schwierig gestaltete. So entstanden 63 Beiträge der unterschiedlichsten Art.

Nun hat der Schulbetrieb wieder begonnen. „Meine“ Kinder kommen in Gruppen an 4 Tagen in der Woche in die Schule. Der Rhythmus hat sich wieder geändert, auch für mich. Viele neue Eindrücke, viele neue Herausforderungen, viel Input.

So fällt es mir im Moment schwer, neue Themen zu finden, die ich hier verarbeiten kann. Sicher gibt es viel zu erzählen. Täglich erlebe ich kleine schöne oder auch nachdenkliche Geschichten oder ich höre sie von anderen. Im Moment brauche ich aber etwas Zeit, diese zu sortieren und zu verarbeiten. Vielleicht finden sie später einmal Einzug in der einen oder anderen Geschichte.

Also habt Geduld mit mir!

Gewinner

Hallo ihr Lieben,

ich hatte euch doch mitgeteilt, dass Laura und Helena für ihre Beiträge auf meiner Homepage jeweils ein Buch von mir gewonnen haben. Und, wollt ihr wissen für welche Bücher sie sich entschieden haben?

Laura hat sich das Buch „Reset … und Neustart“ ausgesucht.

Dieses Buch handelt in einer fernen Zukunft. Es ist alles voll vernetzt und elektronisch verknüpft. Die meisten Menschen leben in großen Citys. Es gibt nicht mehr die Schulen, wie wir sie kennen. Die Kinder lernen nur von zu Hause aus und chatten mit den Klassenkameraden und Lehrern (Kommt euch das bekannt vor? – Als ich das Buch schrieb, habe ich aber noch nichts von CORONA gewusst – ehrlich) Es gibt aber auch keine Bücher, wie wir sie kennen. Alles ist elektronisch. So lernen die Kinder auch nicht schreiben mit einem Stift. Sie haben immer ihre Tastatur oder den Sprachmodus am Computer.

Dieses Buch hat Laura ausgewählt, weil sie das Buch von den Minimas schon hat. Außerdem war Laura schon bei einer Buchlesung von mir, bei der ich dieses Buch vorgestellt habe. Ich wünsche dir viel Spaß und Freude beim Lesen, Laura.

 

Helena hat das Buch „Mit den Minimas durch das erste Schuljahr“ ausgewählt.

Sie kennt ja, ebenso wie ihr, schon viele Geschichten von diesen Schulkobolden. Nun kann sie sie selbst lesen und die schönen Illustrationen von Maike Wesa bewundern.

Auch dir viel Spaß beim Lesen und Bilder betrachten, Helena.

 

Kindertag

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Hallo ihr Lieben,

nachdem ich sowohl den Müttern als auch den Vätern einen Beitrag auf meiner Seite gewidmet habe, seid ihr nun dran, meine Lieben.

Auch für euch gibt es einen besonderen Tag, den KINDERTAG. Und in diesem Jahr fällt er ausgerechnet auf den Pfingstmontag. So habt ihr frei und könnt euch so richtig verwöhnen lassen.

Vielleicht erhaltet ihr auch ein kleines Geschenk oder eine andere tolle Überraschung?

Auf jeden Fall habe ich für euch recherchiert, warum wir diesen Tag begehen. Und was habe ich herausgefunden? Es gibt bei uns sogar zwei Kindertage im Jahr. Ehrlich gesagt wusste ich nur von einem, dem 1. Juni.

Aber warum es sogar zwei gibt, erfahrt ihr hier:

https://www.kindersache.de/bereiche/wissen/andere-laender/warum-gibt-es-den-kindertag-zweimal

© Monkey Business, Fotolia

Bild: https://www.kindersache.de/bereiche/wissen/andere-laender/warum-gibt-es-den-kindertag-zweimal

Warum feiern wir Pfingsten?

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Pfingsten steht vor der Tür. Das bedeutet schulfrei: ein langes Wochenende – ein richtig langes: 31.05.20 Pfingstsonntag, 1.06.20 Pfingstmontag. Das heißt drei Tage frei.

In einigen Bundesländern gibt es um Pfingsten herum auch Ferien, die Pfingstferien. Warum haben wir aber frei?

Eine Antwort habe ich hier gefunden:

https://www.zdf.de/kinder/logo/pfingsten-104.html

Das Wort Pfingsten kommt aus dem Griechischen „pentekóste“ und heißt „Der 50. Tag“.

Bibelgeschichte

Die Bibel, das Heilige Buch der Christen, erzählt dazu folgende Geschichte: 50 Tage nach Ostern hatten sich die Freunde von Jesus in Jerusalem getroffen. In der Stadt gab es ein großes Fest. Doch die Freunde trauten sich nicht auf die Straße. Sie hatten Angst vor den Soldaten, die Jesus gefangen und getötet hatten.

Die Freunde Jesu beteten zusammen. Auf einmal sahen sie ein feuriges Licht. Die Bibel erzählt, der Heilige Geist, eine göttliche Kraft, sei zu ihnen gekommen. Nachdem das feurige Licht verschwunden war, konnten die Freunde plötzlich in allen möglichen Sprachen sprechen. Voller Mut gingen sie auf die Straße, um allen Menschen von Jesus und seinen Taten zu erzählen.

Geburtstag der Kirche

Seit diesem Pfingstwunder erzählten sich immer mehr Menschen von Jesus. Deswegen bezeichnet man Pfingsten auch als Geburtstag der christlichen Kirche, also der Gemeinschaft der Christen. Denn die Aufgabe der christlichen Kirche ist es, an Jesus zu erinnern.

Wer lieber dazu ein Video ansehen möchte:

https://www.zdf.de/kinder/logo/pfingsten-104.html

oder:

https://www.katholisch.de/video/20816-pfingsten-kurz-erklaert