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Noch immer voller Eindrücke versuche ich die gestrige Lesung zu verarbeiten.

Schon die Räumlichkeiten, die von 6den Veranstaltern liebevoll hergerichtet wurden, ließen eine besondere Atmosphäre aufkommen. In der ehemaligen Gaststätte verwandelte sich eine Nische in eine gemütliche Lese- und Kuschelecke, die mit schummrigen Licht eine Szene aus „Tausend und einer Nacht“ zu erwecken schien.  Und ich mitten drin: Lesetante, Märchenerzählerin.

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Als dann die Kinder und einige Eltern die Kuschelecke für sich eroberten und es sich bequem machten, war das Eis schnell gebrochen und die Minimas konnten zum Leben erweckt werden.

Beeindruckend war für mich vor allem, wie aufmerksam die Kleinen, die teilweise erst 3 bis 4 Jahre alt waren, an meinen Lippen hingen. Und dann kamen sie während der Lesung auch immer näher und überbrückten auch räumlich jede Grenze. Die ausgewählten Episoden, die die Minimas vorstellten, wurden intensiv verfolgt und die Kinder ließen es sich nicht nehmen, laut zu antworten, was Spurti besonders gut kann. Die Größeren der Zuhörer rechneten während des Lesens gleich mit, wie viele Drachen die Kinder aus dem Buch gemalt haben. Alle waren voll dabei. Selbst die Erwachsenen ließen sich in den Bann ziehen. Schnell fanden sie heraus, welcher Minimas wohl am ehesten Eigenschaften ihres Kindes hat. So hörte ich immer wieder einmal: „Plapps plappert so wie du.“ oder „Du flitzt so schnell wie Spurti.“

Als Erfinder der kleinen Kobolde ging mir dabei das Herz auf. Nach einem solchen Erlebnis weiß man, wofür man das Buch, trotz aller Hindernisse, veröffentlicht hat.

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Ich danke in diesem Zusammenhang auch besonders den Organisatoren und fleißigen Helfern des Heimwerts Kleinkunstfestivals, die Kleinkünstlern wie mir aus der Region die Möglichkeit geben, sich der Öffentlichkeit vorzustellen.