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Teil 1: So fing alles an

Immer wieder werde ich gefragt, wie ich als Grundschullehrerin dazu kam, ein Kinderbuch zu schreiben und dann auch noch zu veröffentlichen. In den folgenden vier Beiträgen möchte ich auf diese Frage genauer eingehen.

Es ist für viele, die mich flüchtiger kennen, kaum vorstellbar, dass ich schon immer gern Geschichten geschrieben und Gedichte verfasst habe. Die meisten kennen mich eher als mathematisch – naturwissenschaftlich interessiert und Vernunft geleitet. Aber es ist einfach so, ich habe schon als Kind Bücher verschlungen und gern selbst geschrieben. Später ließ das immer mehr nach und irgendwann vergaß selbst ich diese Leidenschaft.

Als Lehrerin und Mutter hat man auch mit den alltäglichen Dingen zu tun und ich engagierte mich eher auf sportlichem Gebiet. So blieb wenig Zeit. Als dann die Kinder groß und flügge wurden, hatte ich plötzlich wieder mehr Gelegenheit zum Träumen und plötzlich fielen mir immer mehr Geschichten ein. Gern nutzte ich kleine Episoden im Unterricht, um einen schönen Stundeneinstieg zu haben oder auch erzieherisch zu wirken. Irgendwann schrieb ich dann die eine oder andere Geschichte auf, die besonders gut bei den Schülern ankam.

In diesem Zusammenhang muss ich kurz von meinem Mann berichten, der viele Geschichten als erster zu hören bekam. Er war auch derjenige, der mir half meinen Kobolden einen geeigneten Namen zu geben. So entstand nach und nach eine lose Sammlung von Geschichten mit den Minimas. Irgendwann kam dann die Idee von einem Buch auf, in dem die Geschichten zusammengefasst sind. Zuerst war das eher eine Phantasie, die jedoch immer mehr Gestalt annahm.

Welche Rolle in diesem Zusammenhang ein kleines Mädchen spielte, erfahrt ihr im nächsten Beitrag.