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Teil 2: Die erste Leserin

Bisher hatte ich die Geschichten der Minimas immer den Schülern vorgelesen, unabhängige Meinungen hatte ich bisher nicht. So sortierte ich einige der beliebtesten Geschichten, gab der Sammlung den Namen „Mit den Minimas durch das erste Schuljahr“ und druckte alles aus. Ich hielt mein erstes „Manuskript“ in der Hand. Was sollte nun damit geschehen?

Da kam mir ein Zufall zu Hilfe. Eine besonders liebe Kollegin hat ein Kind, das zu diesem Zeitpunkt die erste Klasse besuchte. Kurzerhand gab ich ihr das „Manuskript“ und sagte zu ihr: „Das ist für Charlotte. Vielleicht hat sie Freude daran.“

Gleich am nächsten Tag überraschte mich die Kollegin mit dem ersten „Urteil“  ihrer Tochter. Sie erzählte mir, dass sie gleich am Abend mehrere Geschichten vorlesen musste und Charlotte hätte sich auch prompt beschwert: „Hast du Sabrina gesagt, dass ich manchmal bocke?“ Auch der Bär Bo kam bei dem Mädchen prima an: „So einen Bär möchte ich auch in meiner Schule haben.“

In den nächsten Tagen berichtete mir meine Kollegin immer wieder, wie gern sie gemeinsam mit ihrer Tochter in dem „Buch“ las. Diese positiven Rückmeldungen ermutigten mich, eine Veröffentlichung ernsthaft in Betracht zu ziehen.

Aber ein Problem gab es: Es fehlten Bilder. „Wie sehen die Minimas aus?“

Wie die Minimas auch bildhaft zum Leben erweckt wurden, erfahrt ihr im nächsten Beitrag.