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Teil 3: Wie die Minimas auch bildhaft zum Leben erweckt wurden

Nun stand ich mit meinem „Manuskript“ und den positiven Rückmeldungen da. Wie sollte ich an Bilder kommen? Ich selbst kann nicht zeichnen und ich habe die Kobolde inzwischen so in mein Herz geschlossen, dass die Bilder schon professionell aussehen müssten.

Da kam wieder mein Mann ins Spiel. „Wir lassen das Buch illustrieren.“ Der Beschluss stand fest. Aber wie sollte er umgesetzt werden? Zum Glück gibt es ja das Internet. Also forschte ich in den weiten Seiten und fand auch einige Künstler, die Kinderbücher illustrieren. Spontan sagten mir die Bilder von Maike Wesa am meisten zu. Also nicht lang gezögert und nachgefragt! Maike Wesa antwortete auch gleich und fragte nach dem Manuskript. Nach dem Lesen machte sie mir dann einige Vorschläge zu meinen Minimas. Natürlich war das nicht so leicht. Ich hatte selbst keine konkreten Bilder im Kopf, wusste aber, wie die Kobolde nicht aussehen sollten.  Zum Glück kann man per Mail schnell und unkompliziert in Verbindung bleiben. So wanderten so manche Hinweise und Skizzen hin und her, bis wir für alle Minimas ein Bild gefunden hatten. Dann wurden einige Episoden ausgewählt und illustriert. Dabei half mir sowohl die Kinderbuchillustratorin mit ihren Erfahrungen als auch mein Mann, der neben mir alles kritisch verfolgte. Nach und nach nahm das Buch mit seinen Illustrationen Formen an.

Um einmal einen zeitlichen Rahmen zu haben: Die Entwicklung der Illustrationen nahm mehr als ein Jahr in Anspruch. Dann musste noch alles formatiert und in die Druckversion gebracht werden. Auch hier half die Illustratorin aber ich hatte auch so manche unruhige Nacht. Nebenbei habe ich viel über das Formatieren von Texten und den Umgang mit Schreibprogrammen gelernt.

Wie es dann zum Druck und zur Veröffentlichung kam, erfahrt ihr im letzten Beitrag zu diesem Projekt.