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Über mein neuestes Buch „Mach´s gut, mein Jung“ habe ich schon einiges geschrieben. Wie alles begann, habe ich bisher aber noch nicht veröffentlicht.

Begonnen hat alles vor etwa vier Jahren bei einem Spaziergang am Strand. Ich habe in dieser Abgeschiedenheit und Ruhe darüber nachgedacht, wie man Kindern erklären kann, dass jemand gestorben ist. Religiös erzogene Menschen haben damit weniger Probleme. Ihr Glauben gibt ihnen Antwort auf die meisten Fragen. Doch was sagt man Kindern, die ohne religiöse Bindungen aufwachsen?

Diese Fragen haben mich zu dem Gedicht inspiriert:

Opa ist tot

Opa ist tot.

Er ist von uns gegangen.

Oma sagt: Er ist im Himmel und schaut auf mich herab.

 

Opa ist tot.

Er ist erlöst worden.

Mama sagt: Er ist in meinem Herzen.

 

Opa ist tot.

Er ist eingeschlafen.

Papa sagt: Er lebt in meinen Erinnerungen weiter.

 

Opa ist tot.

Er ist gestorben.

Mein Freund sagt: Er liegt auf dem Friedhof. Dort kann ich ihn besuchen.

 

Opa ist tot.

Er schaut auf mich herab.

Er ist in meinem Herzen.

Er lebt in meinen Erinnerungen weiter.

Er liegt auf dem Friedhof. Dort kann ich ihn besuchen.

 

Einige Jahre später habe ich dieses Gedicht wieder hervorgekramt und entstanden ist die Geschichte von Paul und daraus das Buch „Mach´s gut, mein Jung„.