Schlagwörter

, , ,

Die kleinen Weidenkätzchen

„Die kleinen Weidenkätzchen an ihrem Weidenbaum,
die strecken ihre Tätzchen im ersten Frühlingstraum.
Die Sonne hat geschienen, da blühten sie voll Pracht.
Es kamen all die Bienen und zogen süßen Saft.

 

Sie bauen gold’ne Waben in ihrem Bienenhaus
und können Honig haben aus jedem Weidenstrauß.
 
Weil wir gern Honig essen – ich gerade so wie du,
drum lassen wir indessen die Kätzchen schön in Ruh‘.“[1]

 

Als die Minimas in der Klasse das Lied hören, kommen sie ganz leise aus ihren Verstecken. Verzaubert hören sie den Kindern zu.

„Ein schönes Lied“, schwärmt Pop. „Richtig schön!“

„Ja, und so klug!“, erwidert Geos.

„Wie kann ein Lied klug sein?“, wundert sich der Pop.

 

Wie kann ein Lied klug sein?

 

 

[1] Weise: Krauthoff, Irmgard [Deutschland]

Dichter : Kraeger, Johanna (geb. 1910) [Deutschland]

Alle Geschichten unter der Rubrik „Neues von den Minimas“ findet ihr auch auf den Lehrerseiten.