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Nun ist es schon drei Jahre her, dass ich mit einer dritten Klasse diese Zeilen zu kleinen Gedichten vervollständigt habe:

Ich könnte platzen …

Recht aufgeregt ging ich in diese Stunden, die kleine Gedichte zum Ergebnis haben sollten. Mit meiner doch eher rational und wild gestrickten Bande wollte ich das Projekt des Gedichteschreibens fortführen. Nachdem vor drei Jahren mit der damaligen Klasse echte Kunstwerke entstanden, war ich gespannt, wie gut meine jetzigen Schüler das Projekt bewältigen würden.

Können diese Wildfänge Gefühle zulassen? Können sie dazu stehen und Gefühle zeigen? Oder wird das Projekt in verschämten Lachtriaden enden? Dass die jetzige Klasse schwer zu bändigen ist, hat sie oft genug bewiesen.

So grübelte ich im Voraus und malte mir alle möglichen Szenarien aus.

Doch es verlief besser als gedacht. Meine kleinen Wilden zeigten erstaunliches Interesse und hatten richtig Spaß an dem Finden von passenden Worten und dem vervollständigen der Sätze.

Selbst das schöne Abschreiben der Gedichte wurde mit Elan und Freude in Angriff genommen und von allen, wirklich von allen Kindern bis zum Ende geführt. (Dabei brauchte der eine oder andere natürlich etwas mehr Zeit, aber die Ergebnisse lassen sich sehen.)

Nun aber einige Kunstwerke: