… und der Gewinner ist …

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Heute, am 1. Mai, ist nun das Ende der Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ auf meinem Blog. Ich habe mich das erste Mal an dieser beteiligt und mich sehr über eure Kommentare gefreut.

Schön war es für mich auch, andere Blogger und deren Arbeiten kennenzulernen. So werde ich jetzt sicher häufiger auf die Seiten „unsere leseecke“, „gedankenteiler“ sowie „astrozwerge“ schauen. Vielleicht folgt ihr ja auch einem dieser Blogs in Zukunft. Ich denke, dass sich schon dafür eine solche Aktion lohnt. Natürlich will ich auch, wie es der Name verspricht, Lesefreude schenken.

Also schritt ich zur Tat: Loszettelchen gebastelt, alles in einen Lostopf getan und dann kam die große Stunde.

  

… und der Gewinner, in diesem Fall die Gewinnerin, ist …

Britta

Herzlichen Glückwunsch!

 

Blogger schenken Lesefreude

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Morgen ist der Welttag des Buches. Zu diesem Anlass gibt es unter den Bloggern eine tolle Aktion: Blogger schenken Lesefreude

Es geht darum, andere für das Lesen zu begeistern. Da ich dieses Vorhaben nur unterstützen kann, beteilige ich mich in diesem Jahr auch daran.

Was heißt das?

Ich verlose unter allen Lesern von euch, die mir einen Kommentar auf dieser Seite hinterlassen oder auf meiner facebook- Seite:     Frau Otte

eines meiner Kinderbücher „Reset … und Neustart„.

Am 1. Mai findet die Verlosung statt. Wer also bis 1. Mai einen Kommentar hinterlassen hat, kann ein Buch gewinnen.

Nach der Bekanntgabe des Gewinners/ der Gewinnerin, hat er/ sie dann drei Tage Zeit, mir seine/ ihre Adresse zum Versand des Gewinns zukommen zu lassen. Andernfalls lose ich neu aus. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich und Facebook hat mit der Verlosung nichts zu tun.

Ich freue mich auf eure Kommentare. Schön wäre es zu hören, warum ihr an der Aktion teilnehmt oder warum ihr das Buch gewinnen möchtet.

Der Tod gehört zum Leben

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Ab welchem Alter sollte man mit Kindern intensiver über den Tod reden?

Ich staune immer wieder, wie unvoreingenommen, sensibel und interessiert schon jüngere Schulkinder über den Tod sprechen ( … wenn man sie lässt). Ich erinnere mich an meine damalige 1. Klasse. Um die Adventszeit besuchten wir eine Krippenausstellung in unserer schönen Gotthardtkirche. Natürlich haben wir vorher über die Jesusfamilie und die Geburt des Jesuskindes gesprochen. Auch die Verhaltensregeln beim Besuch einer Kirche waren verinnerlicht und neugierig gingen einige meiner Kleinen das erste Mal mit großen Augen in eine Kirche.

Die ausgestellten Krippen waren liebevoll ausgestellt und mit vielen Kleinigkeiten verschönt. Mein Herz ging auf, auch das Herz der meisten Kinder … bis, bis einem Knirps auffiel, dass da ein Toter am Kreuz an der Kirchendecke hängt. Gleich machte diese Entdeckung seine Runde, bis einige Kinder aufgeregt zu mir kamen: „Ist der tot?“ „Hängt da ein echter Toter?“

Nun wollten wir ja eigentlich der Geburt des Jesuskindes gedenken. Ich erklärte daher nur kurz, dass das ein Bildnis, ein Kunstwerk sei und kein echter Toter da hängt. Da die Aufregung jedoch sehr groß war und Diskussionsbedarf bestand, versprach ich, wieder in der Schule angekommen, mit den Kindern näher darüber zu sprechen. So führten wir ein wirklich anregendes Gespräch über die Kreuzigung des Jesus. Als ich dann nebenbei erwähnte, dass daher das Kreuz an und in Kirchen zu finden ist und in vielen christlichen Wohnungen, kam ein Knabe darauf, dass solche Kreuze auch auf Friedhöfen stehen. So kamen wir zum Sterben als Teil des Lebens, den Symbolen und den unterschiedlichsten Erklärungen, die Erwachsene dafür finden.

Dabei viel mir auf, wie schwierig es ist, kindgerecht das auch für Erwachsene oft Unfassbare zu formulieren. Gläubige Menschen (dabei spielt die Art des Glaubens keine Rolle) erklären den Tod mit ihrem Glauben. Je nach Religion gibt es da den Himmel mit dem Gott, die Wiedergeburt, Engel … . In unseren Gebieten, in denen der Glaube nur für wenige , meist ältere Menschen noch eine Rolle spielt, ist das schon schwieriger.

Allein die unterschiedlichsten Ausdrücke für die Tatsache „Er ist tot“. Wir neigen dazu, das Wort Tod oder tot zu umschreiben. Wir sprechen es nicht gern aus. Und je nach Mentalität, eigenen Vorstellungen gibt es verschiedene Erklärungsversuche.

Nun komme ich wieder zu meiner Ausgangsfrage: Ab welchem Alter sollte man mit Kindern intensiver über den Tod reden? Inzwischen sind die Kleinen größer und besuchen die 3. Klasse. Wir kennen uns 3 Jahre und haben ein, denke ich, offenes Vertrauensverhältnis zueinander. Einige Kinder haben inzwischen persönliche Erfahrungen mit dem Sterben machen müssen.

Sollte ich dieses Thema noch einmal aufgreifen?

Du brauchst Mut, dich mit einem Lehrer/ einer Lehrerin einzulassen

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Als Lehrer oder Lehrerin vergisst man zu schnell, wie schwer es die nahen Angehörigen mit einem haben. Da kann ich mich nicht ausschließen.

Mit diesem Beitrag, den ich bei Diana (http://buntesklassenzimmer.de) fand, möchte ich unsere Partner einmal in den Mittelpunkt rücken.

„Wenn du mit einem Lehrer oder einer Lehrerin liiert bist,                                       

… wirst du diese 23 Fakten unterschreiben können:

 
  • Eine Verabredung unter der Woche kommt nicht in Frage.
  • Du kannst sie nicht dazu bringen, länger bis 10 Uhr aufzubleiben.
  • Weil sie am nächsten Morgen richtig früh raus müssen.
  • Deshalb verstehen sie unter “Ausschlafen” am Wochenende, bis 7 Uhr morgens zu schlafen.
  • Die meisten Freitag-Abende verbringt ihr wahrscheinlich mit einer Pizza auf der Couch und schlaft vorm Fernsehen ein.
  • Deshalb freust du dich total auf die Ferien.
  • Du kannst aber nur in den Ferien in Urlaub gehen. Deshalb bist du an überteuerte Reisen gewöhnt.
  • Und die ganze Zeit sind überall Kinder.
  • Die beste Zeit des Jahres ist Weihnachten, denn da bekommen Lehrer ganz viel Schoki geschenkt.
  • Oder kostenlosen Alkohol (wenn sie Glück haben).
  • Du bist es gewohnt, die ganze Zeit eine Erkältung zu bekommen.
  • Und andere Kinderkrankheiten.
  • Manchmal benutzen sie aus Versehen ihre Lehrerstimme, wenn sie mit dir reden.
  • Es kommt nicht selten vor, dass sie mit Glitzer bestreut nach Hause kommen.
  • Und sie schleppen die ganze Zeit Tonnen von Papier und Büchern mit sich rum.
  • Dein Haus sieht wahrscheinlich so aus (Bild mit Papierstapeln überall).
  • Und sie werden ganz aufgeregt, wenn sie neuen Bürokram haben.
  • Es gibt nichts besseres als Lehrerlästerei.
  • Und du machst wahrscheinlich mit, auch wenn du die Kids nicht mal kennst.
  • Aber es gibt nichts unterhaltsameres als eine lustige Antwort eines Schülers.
  • Du weißt, dass es keinen größeren Stress gibt als den am Ende des Halbjahres.
  • Weil sie viel länger arbeiten, als die meisten Leute es erwarten.
  • Und sie arbeiten härter, als jeder, den du kennst.“

Diana hat die Original-Liste ( mit Bildern auf buzzfeed.com.) frei übersetzt. Danke!

Ich denke viele Angehörige können sich dem nur anschließen.

 

 

 

Manchmal muss man sich positionieren

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Heute möchte ich alle meine Leser bitten, sich einmal Zeit für ein Problem zu nehmen, das uns alle angeht: die Bildung.

Gute Bildung, besonders in den ersten Schuljahren setzt die Grundlagen für ein lebenslanges Lernen und die entsprechende Motivation. Um das gewährleisten zu können, bedarf es neben großem Engagement fundierten Wissens um Didaktik, Methodik und deren Umsetzung. Es geht neben dem fachlichen Wissen um das Können, dieses Wissen für alle Schüler anschaulich zu vermitteln. Wie wichtig die Funktion des ersten Lehrers ist, weiß sicher jeder. Nicht selten bestimmt er den ganzen Bildungsweg eines Menschen. Kann er Freude vermitteln am auch mühsamen Lernprozess oder schafft er Frust und Desinteresse?

Nun gibt es eine Initiative, die die Arbeit und Ausbildung der Grundschullehrer auch finanziell würdigen will und eine Gleichbezahlung aller Lehrer fordert. Dazu sollte man folgendes wissen:

Das Studium eines Grundschullehrers endet nach 5 Jahren mit dem Master of Education. Danach folgt eine 1  1/2 jährige Praktikumszeit einschließlich Referendariat mit entsprechenden Prüfungen. Nach also 6 bis 7 jährigem Studium (wenn man alle Hürden im ersten Anlauf schafft) darf man sich Grundschullehrer nennen. Man erhält aber bei gleicher Ausbildungszeit die A12, wohingegen man beim Einsatz in anderen Schulformen (begriffliche Unterschiede gibt es in den verschiedenen Bundesländern) in die A13 eingruppiert wird. Das bedeutet (neben einer höheren Pflichtstundenzahl) eine geringere Besoldung, nur, weil man in den kleineren Klassen unterrichtet. Daraus folgt, die Arbeit eines Lehrers in den kleineren Klassen ist weniger Wert als in höheren.

Ist das so? Es gibt übrigens Länder, in denen das genau andersherum gehandhabt wird. In diesen wird die Arbeit im Schulbeginn höher bewertet als bei älteren Schulkindern. So arbeiten die besten und fähigsten Kräfte, weil sie auch finanzielle Anreize bekommen, in der Schuleingangsphase.

In der Petition geht es um eine Gleichstellung.

Übrigens bringt mir persönlich diese Petition nichts, sodass ich ohne persönliche Vorteile zu haben, unabhängig meine Meinung äußern kann. Ich habe eine andere Ausbildung.

Ich würde mich freuen, wenn meine Leser sich Zeit nehmen, um sich mit dem Problem, den Folgen und Auswirkungen (auch auf längere Sicht) auseinander zu setzen und zu überlegen, ob sie sich an der Petition beteiligen möchten.

https://www.openpetition.de

Macht es Sinn sich mit der Schreibschrift zu quälen?

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In meinem Kinderbuch „Reset … und Neustart“ habe ich mir Gedanken um die Schule als Institution in der Zukunft gemacht. Ich habe mir überlegt, wie die Kinder in der digitalisierten Welt lernen. Schule, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. In meinem letzten Beitrag habe ich beschrieben, wie nah diese Zukunft schon ist.

In (m)einer Zukunft gibt es dann keine Bücher mehr, weil das Wissen im Netz gespeichert ist. Die Kinder erlernen nicht mehr die Schrift, da man sie nicht braucht. Es gibt Spracherkennungsprogramme, Chatprogramme, Lernplattformen…

Auf der Didacta gab es eine Diskussionsrunde mit kleinem Workshop zum Thema „Schreibschrift erlernen“. Zunächst wurde durchaus kontrovers diskutiert, inwieweit das Erlernen einer Schreibschrift im heutigen medialen Zeitalter überhaupt noch nötig ist.

Nun habe auch ich nicht unbedingt die schönste Handschrift und erinnere mich noch an die Mühe, die mir das Erlernen dieser machte. Ehrlich gesagt, flog da sogar einmal der Füllhalter durch die Klasse, weil in „Schönschrift“ (ein längst vergessenes Unterrichtsfach) trotz aller Mühen ein dicker Klecks auf der Heftseite das Geschriebene zunichte machte. Später habe ich mich in Studium und Arbeit auch mit meiner Schrift gequält, wenn ich die Ergebnisse meiner Mühen kaum selbst entziffern konnte. Schnell entwickelte ich ein System von Abkürzungen, um meine Mitschriften effektiver zu gestalten. Ich habe es dann sehr positiv empfunden, als ich erste Computerseiten mit Tastatur festhalten konnte. Mit zunehmendem Nutzen dieses  Mediums wurde meine Schrift jedoch nicht besser, was ich jetzt schon ehrlich zugeben muss. Natürlich kann ich als Grundschullehrer durchaus die „Normschrift“ an die Tafel bringen aber das Schreiben im Alltag ist schon nicht mehr so schön anzusehen.

Warum sollen sich dann kommende Generationen mit dem Schreiben mühen, wenn es jetzt diese tollen Tastaturen oder später Spracherkennung im Alltag gibt?

Einfache Antwort:

img_1775Es geht um ein Persönlichkeitsmerkmal. Es geht um die Entwicklung von Individualität, wie die Handschrift es ist. Es geht um Chancen. Es geht um die Entwicklung und Schulung von Feinmotorik, die später auch im Berufsleben eine Rolle spielen kann. Es geht um Erfahrungen. Es geht auch um ästhetisches Empfinden. Es geht um die Entwicklung von Ausdauer, Geduld.

Diese Liste ließe sich weiterführen.

Also, mein Fazit, entgegen der Meinung der Rahmenpläne in einigen Bundesländern, die Schreibschrift muss Inhalt des Lehren und Lernens in der Schule bleiben.

Ja, und dann ging es ans Ausprobieren. Wir simulierten das Schreibenlernen mit einer vollen Wasserflasche und Handschuhen. So ähnlich erleben es die Schulanfänger, wenn sie die Stifte bändigen sollen. Probiert das mal aus: Es gab viel zu lachen. Aber es bachte die Erinnerung an die eigenen Mühen wieder und schuf erneutes Verständnis, wenn es nicht gleich klappen will.

Dass sich die Mühe mit der Schreibschrift lohnt, habe ich wieder einmal ins Gedächtnis gerufen bekommen.

 

E-learning; Lernen der Zukunft?

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In meinem Kinderbuch „Reset … und Neustart“ male ich mir aus, wie die Schule der Zukunft aussehen könnte. In (m)einer digitalisierten, vernetzten Welt lernen die Schüler zu Hause an einem Rechner in einem Netz. Es gibt Chats, in denen sie mit Mitschülern und Lehrern kommunizieren können. Ansonsten erhalten sie Aufgaben, die sie abarbeiten müssen, um ein höheres Niveau zu erreichen.

Schule, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Jeder lernt für sich allein, mit der Möglichkeit der Kommunikation im Netz.

Dass diese Zukunft schon begonnen hat, konnte ich auf der Didacta hautnah erfahren. Unter E-learning  fasst man alle Formen von Lernen zusammen, bei denen elektronische oder digitale Medien für die Präsentation und Verbreitung von Lernmaterialien und/oder zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation zum Einsatz kommen (nach Michael Kerres). Es gibt inzwischen zahlreiche Plattformen, die zu diesem Zeck genutzt werden. Einige wurden auf der Messe vorgestellt.

Natürlich wurde auch der Nutzen verdeutlicht. Studierende Leistungssportler zum Beispiel nutzen in Trainings- und Wettkampfphasen diese Lernform, um den Lerninhalt bearbeiten zu können. Kranke Kinder oder Kinder, die in weit entfernten Gebieten aufwachsen, können so schulische Bildung erfahren. Natürlich sind in der berufsbegleitenden Aus- und Weiterbildung oder im Fernstudium das Lernen mit Hilfe digitaler Plattformen nicht wegzudenken.

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Wird da der Lehrer, der vor der Klasse steht, bald überflüssig? Kann die Zukunft so aussehen, dass wenige „Lehrer“ am Rechner eine Vielzahl von Schülern betreuen? (Sicher verlockend für so manchen Finanzminister.) Lernen die Schüler dann zu Hause? Und was macht das mit ihnen?

Interessante Fragen, die sich aus den technischen Möglichkeiten ergeben. Und wie schnell auf diesem Gebiet die Entwicklung voranschreitet, davon konnte ich mich überzeugen.

Nun bin ich wirklich kein Gegner der so genannten „neuen“ Medien. Aber muss man alles machen, was technisch möglich ist? Wird die Schule, wie wir sie kennen noch in Zukunft Bestand haben? Schafft sich der Beruf des Lehrers ab?

 

 

Persönliche Erinnerungen an die Didacta

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Nachdem ich wieder glücklich zu Hause gelandet bin, werde ich natürlich gefragt: „Wie war´s bei der Didacta?“. Ja, wie war´s? So richtig kann ich das gar nicht sagen: Es war auf jeden Fall groß, anstrengend, reizüberflutend.

Schon wenn man morgens gegen 8.30 Uhr in die S-Bahn steigt, begegnet einem ein Menschenknäuel, das man schnell als Pädagogen aller Gattungen ausmachen kann. Woran man das erkennt? Zunächst, dass sie stets in Gruppen zusammen auftreten. Dann ist da noch das freundliche und doch nichtssagende Lächeln, wenn sich zufällig die Blicke kreuzen. Und spätestens, wenn sie sich unterhalten: gut artikuliert, die Worte überlegend und laut. Mir, ehrlich gesagt, zu laut.

Nun mag es sein, dass meine Sinne besonders geschärft waren, schließlich stand ich abseits und allein zwischen all den Gruppen und Grüppchen. Diese Beobachtung wurde während der gesamten Messezeit bestätigt. Pädagogen scheinen nur in Horden aufzutreten. Nur ganz selten erwischt man eine einzelne Person, die aber meist nach kurzer Zeit von einer Begleitung wiedergefunden wird.

Ja und die Messe an sich: ein Stelldichein der Verlage, Möbel- und Spielehersteller und sonstiger Institutionen. Da traf sich die Polizei, Bundeswehr, Verfassungsschutz, Müslihersteller, Gewerkschaften, Tierfutterhersteller, Schulküchen-Catering, Konzerne wie Bosch oder Siemens und und und … Das ganze wird in riesigen Messehallen zusammengewürfelt: ein Duft- und Geräuschemix, dass mich das eine oder andere Mal gezwungen hat, die Außenanlagen aufzusuchen.

Was habe ich mitgenommen? Zunächst wurde ich mit Werbematerial vollgestopft. Aber ich habe erfahren, dass es viele junge Menschen gibt, die sich tagtäglich bemühen, die Bildung im Land voranzubringen. In ihrem Mühen nutzen sie gern alle möglichen Hilfsmittel, Techniken, Ideen. Sie scheinen hoch motiviert. (Es ist wirklich erstaunlich, wie alt man sich zwischen diesen jungen Gesichtern fühlt.)

Dann erfährt man bei solch einer Messe hautnah die scheinbar unüberwindliche Kluft zwischen dem, was möglich wäre, die tägliche Arbeit zu erleichtern und intersessanter zu machen und dem, was man Tag für Tag in der eigenen Schule vorfindet. Allein die Möbel, die es da so gibt: Klassenräume, von denen wir nur träumen können. Dann gibt es Technik und Spiele, die auch mich begeistern. Aber wer soll das bezahlen? Meine „Traumtafel“ zum Beispiel soll rund 5000€ kosten. Ich höre den Schulträger schon sagen: Da gibt es sicher günstigere Modelle.

Und trotzdem: Für mich war das ein unvergessliches Erlebnis, motivierend, anregend und auch Hoffnung machend bei all den jungen Menschen. Nebenbei habe ich mich natürlich auch vom „Messerabatt“ verführen lassen und einige Kleinigkeiten gekauft.

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Sternstunden einer Lehrerin

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Eigentlich hatte ich nie vor, meine Homepage mit meiner Arbeit zu füllen, eigentlich … Manchmal kann man aber nicht anders. Und ein bisschen hat meine Arbeit als Lehrerin auch Berührungspunkte mit meinem Hobby, dem Schreiben. Darum verstoße ich heute das erste Mal gegen meinen Vorsatz und wer weiß, vielleicht gefällt es auch so manchem Nichtlehrer.

Meine 3. Klasse hat mir heute eine solche Sternstunde beschert, dass ich auch euch daran teilhaben lassen möchte. Ich bin sowas von Stolz und würde gern so manchem Meckerer: „Die Jugend von heute …“ eines der tollen Ergebnisse meiner Mädchen und Jungen zuschicken wollen.

Wir haben uns mal wieder an Gedichte gewagt. Nicht solche Reimgedichte, wie wir sie von Wilhelm Busch kennen und lieben. Nein, Gedichte von Gefühlen, von Stimmungen, von Gedanken. Vielleicht bin ich auch subjektiv, wie es die Mutti ist, wenn sie von ihrem Sprößling ein selbst gemaltes Meisterwerk geschenkt bekommt. Das möge man mir aber nachsehen. Oftmals fühle ich mich auch wie eine solche, wenn ich mal wieder von „meinen“ Kindern spreche.

Nun aber genug der Vorrede. Schaut euch eine Auswahl der Werke selbst an! Genießt sie, lasst sie wirken! Vielleicht könnt ihr mich dann verstehen.

img_17061              img_17091   img_17081b              img_17071

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Ich könnte platzen. Aus allen Nähten könnte ich platzen vor Wut. Meine Hände ballen sich zur Faust. Meine Stimme brüllt. Mein Herz zittert. Ich fühle mich wütend, weil du mich beschuldigt hast.

Ich könnte platzen. Aus allen Nähten könnte ich platzen vor Wut. Meine Hände ballen sich zur Faust. Meine Stimme brüllt. Mein Herz zittert. Ich fühle mich wütend, weil du mich beschuldigt hast.

Ich fliege zur Didacta

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Die Bildungsmesse             Ja, richtig, ich fliege zur Didacta.

Für alle Nichtlehrer: Die Didacta ist die weltgrößte Bildungsmesse. Sie findet in diesem Jahr vom 14. bis 18. Februar in Stuttgart statt und bietet  Angebote von rund 900 Ausstellern und ein umfangreiches Fortbildungsprogramm. Sie richtet sich an Lehrkräfte, Erzieher, Ausbilder, Trainer und Personalentwickler.

Und nun fliege ich dorthin. Direkte Luftlinie sind das immerhin 468.89 km und die Fahrroute beträgt 618 km. Damit sich die Tour auch lohnt, werde ich 3 Tage Zeit haben, die Messe zu besuchen. Ich freue mich und werde sicher mindestens einen Beitrag über meine Erlebnisse veröffentlichen.

Wer jetzt schon mehr erfahren möchte:

http://www.messe-stuttgart.de/didacta