Neues von den Minimas

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Kurz vor den Herbstferien hatte ich eine Begegnung mit einer sehr netten Kollegin:

Bei einer Veranstaltung wurde mir durch eine gemeinsame Bekannte eine Kollegin vorgestellt, die mich gleich mit den Worten begrüßte: „Ach das ist die Autorin der Minimas. Wann kommt das nächste Buch? Meine Kinder (so bezeichnet wohl jeder Grundschullehrer seine Schüler) wollen immer wieder neue Geschichten hören. Ich muss mir schon selbst immer wieder etwas einfallen lassen.“ Dabei strahlten mich zwei Augen aufgeschlossen an und gewannen sofort meine Sympathien.

Sicher kennt das jeder, dass es Menschen gibt, die einem sofort sympathisch sind und deren Offenheit man wenig entgegenzusetzen hat. Mir ging es genau so. Ich war erst einmal sprachlos und stammelte etwas von „sehr kostenintensiv“, „eigentlich nicht geplant“, „einige Geschichten auf Lager“. Da wir nur kurz Zeit vor Beginn der Veranstaltung hatten, blieb mir eine ausführliche Erklärung erspart.

Aber wie das so ist: der Samen war gelegt und fiel auf doch recht fruchtbaren Boden: So grübelte ich, wie ich dieser Kollegin etwas Gutes tun könnte. Natürlich schmeichelten mich ihre Worte auch ein wenig. Und einige Geschichten schlummern noch in meinem Laptop und schwirren schon in meinem Kopf herum. Aber:

Eine Fortsetzung in Form eines Buches habe ich schon vor einiger Zeit verworfen. So ein Buch mit den Illustrationen ist sehr kostenintensiv. Einmal kann man sich das in Absprache mit der Familie schon einmal gönnen. Ich habe hier ja schon einmal thematisiert, dass ich die Veröffentlichung der Minimas als Geschenk zu meinem 50. Geburtstag und unserer Silberhochzeit von meinem Mann betrachte. Und solche Geschenke jährlich übersteigen dann doch unser Budget. Also was tun?

So kam ich auf die Idee, eine Fortsetzungsreihe hier auf meiner Homepage zu beginnen: In loser Folge werde ich also die Minimas zum Leben erwecken und weitere Abenteuer entwickeln. Ich hoffe, dass ich so der besagten Kollegin und vielleicht einigen anderen helfen kann, die Kobolde in weiterführenden Klassen in den Unterricht zu integrieren. Vielleicht haben auch andere Leser Spaß und Freude an den Fortsetzungen.

Damit die Abenteuer vielseitig werden, habe ich die Idee, euch, meine lieben Leser aufzufordern, mich dabei zu unterstützen. Wenn ihr Ideen habt, welche Abenteuer die Kobolde erleben könnten oder zu welchen Inhalten die Geschichten hinführen sollten, schreibt mir doch!

 

Es können kurze Stichworte, Überschriften oder auch ganze Geschichten sein, die ich gern verwenden oder auch veröffentlichen möchte.

Jetzt weiß ich wieder, warum ich Kinderbücher schreibe

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Das Kleinkunstfestival ist vorüber. Drei Tage voller „Kleinkunst“, Begegnungen und lachender Gesichter.

An zwei Tagen durfte ich Teil dieser Akteure sein und meine Bücher dem Publikum, in meinem Fall hauptsächlich Kinder, vorstellen.

Am Samstag, um 17 Uhr, las ich aus meinem neueren Buch „Reset … und Neustart“. Besonders hat mich bewegt, als ein erwachsener Zuhörer am Ende der Veranstaltung zu mir kam und meinte: „Danke schön. Es war auch für mich sehr schön zuzuhören. Machen sie weiter!“ Das ging natürlich runter wie Öl und motiviert mich auch weiterhin, trotz aller Problemchen, meinem Hobby zu frönen. Aber auch die kleineren Zuhörer, die bis zum Schluss zuhörten, gingen beim Vorlesen mit und fieberten sichtlich mit Lou, der Protagonistin in dem Buch.

 

Am Sonntag, um 15 Uhr, wurden dann die Minimas wieder zum Leben erweckt. Die kleinen Kobolde schlichen durch die Räumlichkeiten des alten E-Werkes und fühlten sich in diesem Gemäuer mindestens genau so wohl wie die vielen Besucher.

        

      

In meinem letzten Beitrag habe ich mich bereits bei den Veranstaltern bedankt, möchte den Beitrag aber nicht beenden, um nochmals das Engagement der jungen Leute zu erwähnen.

Egal, ob ich im nächsten Jahr aktiv dabei sein werde, ich freue mich schon jetzt auf das Wochenende, an dem Brandenburg zeigt, dass hier doch einiges los ist.

Ich bin stolz ein Brandenburger zu sein

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„Es gibt Länder, wo was los is
Es gibt Länder, wo richtig was los ist und es gibt
BRANDENBURG BRANDENBURG …“

Wer kennt es nicht, das Brandenburg-Lied von Rainald Grewe? Und als waschechter Brandenburger kann ich auch über diese Klischees schmunzeln.

„Kein Wunder, dass so viele von hier weggehen.
Aus BRANDENBURG.“

Aber es gibt auch die anderen, die, die wiederkommen. Und sie kommen nicht nur wieder, sie machen etwas. Sie bieten mit ihrem Kleinkunstfestival Künstlern der Umgebung eine Plattform. Sie beweisen jedes Jahr aufs Neue:

In Brandenburg ist etwas los,

mehr als man erwartet und oberflächlich sieht.

Viele Leute, die gegangen sind, finden den Weg zurück.

 

 

Ich bin wieder einmal begeistert, wie das Team des Kleinkunst Brandenburg e.V. es geschafft hat, so viel Kleinkünstler ohne großes Budget unter einen Hut zu bringen.

Ein großes Dankeschön an diese tollen jungen Menschen, die es verdient haben, auch namentlich genannt zu werden: Madelaine Böhm, Dirk Ehlert, Stephanie Drömer, Andreas Bergmann, Jana Grycek, Ilja Hübner, Norman Nieß, Uta Schröder und die vielen freiwilligen Helfer.

 

Die Hauptlokation, das alte E-Werk, war hervorragend geeignet und wurde liebevoll für alle Akteure vorbereitet. Wer in den drei Tagen durch die Flure und Räume der Industrieruine schlenderte, spürte den Elan und die Freude an der Kleinkunst aus unserer Gegend.

Ebenso erstaunt mich auch immer wieder, welche Vielfalt an kulturellen Schätzen es hier gibt. Das Festival bietet eine Plattform. Es ist erfrischend, weil es keinen kommerziellen Charakter hat und sich so nicht diesen Zwängen beugen muss.

Es ist aber auch schön zu sehen, wie viele Familien, Jung und Alt die Angebote besuchen und sich auf die Vielfalt einlassen. Natürlich gefällt nicht jedem alles gleich gut, aber das ist auch nicht das Ziel. Es geht um Begegnung, um ein Miteinander, um Toleranz. Damit ist dieses Festival ein wesentlicher Gegenpol zum allgemeinen Gemecker, der Frustration in der Gesellschaft.

Darum nochmals: Dankeschön für das schöne Wochenende.

Ich bin stolz ein Brandenburger zu sein.

 

 

Zwei Lesungen an zwei Tagen

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Wie bereits berichtet, findet in diesem Jahr in der Zeit von 29.09. bis 1.10. das Heimwerts Kleinkunstfestival in Brandenburg an der Havel unter dem Motto „Stromaufwärts“ statt.

In diesem Jahr darf ich gleich mit zwei Lesungen teilnehmen:

Am Samstag, den 30.September, stelle ich um 17.00Uhr mein neues Buch „Reset … und Neustart“ vor. Ich bin gespannt, ob Kinder ab 10 Jahre, Jugendliche und interessierte Erwachsene den Weg in das Obergeschoss im alten E-Werk finden. Auf jeden Fall freue ich mich über jeden Zuhörer und bin schon auf die Reaktionen gespannt.

Am Sonntag, den 1. Oktober, darf ich wieder aus meinem Kinderbuch „Mit den Minimas durch das erste Schuljahr“ vorlesen. Nach den noch immer wirkenden Eindrücken der Lesung im letzten Jahr, freue ich mich schon sehr auf die kleinen Zuhörer. Wer noch einmal etwas von der Atmosphäre der Lesung im vergangenen Jahr einfangen möchte, kann noch einmal in meinem Artikel „Ich war dabei“ die Stimmung erleben.

Besonders erwartungsvoll fiebre ich der neuen Lokation im alten E-Werk entgegen.

Das gesamte Programm des Festivals, das wirklich für (fast) jeden etwas Passendes bereit hält, findet man unter:

Programm des Heimwerts Kleinkunstfestivals

2017 hEimWeRTs-Kleinkunstfestival

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Das Motto des diesjährigen Festivals ist veröffentlicht: Stromaufwärts

Auf der Homepage kann man dazu lesen:

„Wer dem Weg stromaufwärts folgt – vom Interkulturellen Zentrum gestartet, vorbei am Slawendorf und schließlich zum alten E-Werk – erlebt ein Wochenende lang, was sonst zu Hause schlummert. An drei Tagen hüllen Literaten, Maler, Musiker, Schauspieler, Performer und Poeten diese Stadt in eine unvergessliche Atmosphäre. Wir laden euch ein mittendrin und dabei zu sein!“

Mir fällt bei Stromaufwärts spontan ein: gegen den Strom, gegen die Strömung, gegen den Wind…

Ich denke, dass das tolle Metaphern sind. Denn was machen an diesem Wochenende verschiedenste etwas verrückte Leute? Sie engagieren sich, sie motzen nicht und lassen sich nicht von negativen Stimmungen herunterziehen. Nein!

Sie unternehmen etwas für die Kultur – eine Kultur, die kein oder wenig Geld kosten soll und damit alle erreichen kann, die es wünschen. Eine Kultur im Kleinen aus der Großes erwachsen kann: ein Gefühl der Verbundenheit, ein Gefühl der Liebe für das, was sie tun, und diese Stadt, diese Region.

Ich wünsche mir daher eine rege Teilnahme für alle Künstler, die Veranstalter und auch für die Gäste.

Übrigens findet das Festival vom 29.09. bis 1.10.2017 statt. Ich würde mich freuen, den einen oder anderen zu sehen.

 

Ein Dankeschön an alle Partner/ Partnerinnen von Lehrern/Lehrerinnen

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Heute möchte ich einmal allen Partnern/ Partnerinnen von Lehrern/Lehrerinnen im Allgemeinen und meinem lieben Mann im Speziellen Danke sagen. Warum? Weil das Leben mit unserer Spezies kein Zuckerschlecken ist. Darum …

  • Danke für das offene Ohr, das ihr täglich habt, wenn wir von einem gestressten Schulalltag, von Erlebnissen überquellend, euch mit unserem Wortschwall überfahren.
  • Danke für das Verständnis, wenn uns am gemütlichen Sonntagnachmittag plötzlich eine neue Idee für die nächste Woche kommt, die wir natürlich sofort vorbereiten müssen.
  • Danke für das Lächeln, wenn wir bei IKEA oder im Supermarkt den Korb vollpacken mit Schachteln, Regalteilen oder Lernspielzeug.
  • Danke für die Offenheit, mit der ihr den Kindern begegnet, die uns beim Einkaufen oder Schwimmbad lautstark mit „Hallo“ so laut begrüßen, dass auch jeder weiß, wie man heißt und wer man ist.
  • Danke für die Höflichkeit, mit der ihr Eltern begegnet, die weniger höflich unsere Geduld auf die Probe stellen, wenn wir eigentlich nur ein Eis essen wollten.
  • Danke für das Glas Wein, dass nach einer Elternversammlung oder einem Tag voller Elterngespräche am Abend gut gekühlt auf uns wartet.
  • Danke dafür, dass ihr unsere Selbstzweifel zerstreut, so dass wir jeden Tag wieder den Kindern und Eltern gegenübertreten können.
  • Danke für das gemeinsame Basteln, Schneiden, Nägel einschlagen, Werkzeug suchen, Ideen sammeln und Rat geben.

Ich bin froh, dass ich einen solchen Partner an meiner Seite habe und wünsche jedem Lehrer oder jeder Lehrerin das Gleiche.

Abschied

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Ich seh´ euch noch so vor mir sitzen,

voll Neugier,

gespannt bis in die Zehenspitzen.

Die Augen mal ängstlich, mal weit aufgerissen,

auf den Lippen ein Lächeln,

mal verschmitzt, mal verbissen.

 

Kinder, wie die Zeit vergeht,

was haben wir nicht alles erlebt:

Rechnen, Schreiben, Lesen – na klar;

Und Sport, der immer euer Liebstes war.

 

Der Wackelzahn, die erste Zahnspange,

vergessene Hausaufgaben, da wurde euch bange.

Doch haben wir auch gelacht und gescherzt,

Gedichte geschrieben, die erweichen das Herz.

 

Was bleibt mir zu wünschen? Was bleibt mir zu sagen?

Bleibt neugierig, stellt weiter die wichtigen Fragen!

Behaltet die Freude an Schule und Sport

Und bedenkt: Ich bin ja nicht gänzlich fort.

 

Dankeschön euch kleinen „Quälgeistern“.

Dankeschön den lieben Eltern.

Danke für 3 schöne Jahre.

 

 

Ein neues Märchen vom kleinen und dem großen Klaus

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Die neue Besoldungsverordnung des Landes Brandenburg für Lehrer hat mich zu folgendem Märchen inspiriert

Ein neues Märchen vom kleinen und dem großen Klaus

Es waren einmal zwei Brüder. Beide erlernten den Beruf des Baumschullehrers. Der kleine Klaus wurde Meister für kleine Bäumchen. Voller Liebe widmete er sich dem Pflanzen und  Pflegen der kleinen Setzlinge. Dem großen Klaus gelang es besser mit den großen, schon etwas gewachsenen Bäumen umzugehen.

Beide arbeiteten für einen Baumschulminister. Der kleine Klaus pflegte 4 Jahre die jungen kleinen Bäumchen in der Grundbaumschule. Er  gab ihnen die besten Voraussetzungen, um einmal große starke Bäume zu werden. Nach den 4 Jahren kamen die Bäume zum großen Klaus in eine Oberbaumschule, wo sie 6 Jahre gepflegt und gehegt wurden, bis sie selbstständig ihren Platz im Leben finden konnten.

Der kleine und der große Klaus verdienten natürlich ihr Geld mit der Arbeit. Da der große Klaus die großen Bäume hegte, bekam er etwas mehr als der kleine Klaus. Aber beide liebten ihre Arbeit sehr und waren zufrieden.

Eines Tages kam ein neuer Baumschulminister, der die Baumschulen übernahm. Er machte alles anders. Von nun an blieben die Bäumchen nicht mehr 4 sondern 6 Jahre in der Grundbaumschule. Erst dann  gingen sie für 4 Jahre in die Oberbaumschule. „Wie soll ich diese Arbeit schaffen?“, fragte der kleine Klaus. „Kein Problem“, antwortete der neue Baumschulminister, der sehr weise war, „der große Klaus kommt zu dir in die Grundbaumschule und zusammen pflegt ihr die Bäumchen 6 Jahre lang. Und weil ich eure Arbeit schätze, bekommt der große Klaus ab sofort 2 Goldtaler und du bekommst 1.“

Der kleine Klaus dachte darüber gar nicht weiter nach. Er freute sich mit dem großen Klaus zusammen zu arbeiten. So pflanzte der kleine Klaus weiter seine Bäumchen, pflegte die Setzlinge und freute sich 4 Jahre an seiner Arbeit. Der große Klaus übernahm dann die Bäume und pflegte sie die restlichen 2 Jahre, bis sie in die Oberbaumschule kamen. Mit der Zeit  lernte der kleine Klaus den Umgang mit den großen Bäumchen. Da er mit den kleinen zarten Setzlingen umgehen konnte, gelang ihm auch das Schneiden und Stutzen der großen. Der große Klaus aber half seinem Bruder nicht beim Einpflanzen. „Ich habe gelernt, wie man mit den größeren Bäumen umgeht. Die kleinen Bäumchen sind mir noch zu zart und zerbrechlich.“  So kam es, dass im Verlauf der Zeit der kleine Klaus sich um alle Bäumchen 6 Jahre lang kümmerte. Der große Klaus wagte sich langsam, sehr langsam auch an Bäumchen, die 3 oder 4 Jahre alt waren. Aber einpflanzen wollte er sie nie.

So lebten beide viele Jahre in Eintracht miteinander. Ab und zu kam dem kleinen Klaus der Gedanke, dass es doch ungerecht sei, dass er immer noch nur einen Goldtaler, sein Bruder aber 2 Goldtaler bekam. Aber der weise Baumschulenminister sagte dann: „Ich habe kein Geld. Ich kann dir nicht mehr Taler geben. Dein Bruder hat gelernt, mit den großen Bäumen umzugehen. Er bekommt darum einen Taler mehr.“

Mit der Zeit baute der Baumschulminister seine Baumschulen aus. Immer mehr Bäume sollten eingepflanzt und gepflegt werden. Der kleine und der große Klaus arbeiteten Tag und Nacht aber die Arbeit war nicht mehr zu schaffen. Da hatte der Baumschulminister eine großartige Idee: „Ich stelle neue Baumschullehrer ein.“ Aber keiner im Lande wollte diese schwere Arbeit machen. Aber auch hierfür fand sich schnell eine Lösung: „Jeder neu Baumschullehrer, der aus der Oberbaumschule in die Grundbaumschule kommt, erhält ab sofort 3 Goldtaler. Und weil es sonst ungerecht ist, bekommt der große Klaus auch einen Goldtaler mehr.“ Da hörte der kleine Klaus auf: „Warum bekommen die neuen Baumschullehrer der Oberbaumschule und der große Klaus 3 Goldtaler und ich nur einen? Wir machen doch die gleiche Arbeit und ich bin doch der einzige, der die kleinen Bäumchen einpflanzt und die erste Zeit pflegt. Ich habe Erfahrung und weiß, wie man mit den kleinen zarten Setzlingen umgeht.“ Aber auch darauf hatte der Baumschulminister eine Antwort: „Du, kleiner Klaus, für dich reicht mein Geld nicht. Es kostet mich schon so viel Geld, den anderen 3 Goldtaler zu geben.“

Und so arbeitet der kleine Klaus noch heute eifrig für einen Goldtaler, während die anderen Baumschullehrer 3 Goldtaler erhalten. Und wenn sie nicht gestorben sind, …

Dazu einige Fakten:

  • Lehrer mit einer Ausbildung für die Sekundarstufe 1 erhalten ab 1.08.2017 auch in der Grundschule in Brandenburg die Besoldungsstufe A 13
    • d. h. auch Lehrer mit der Fächerkombination Staatsbürgerkunde oder Russisch oder einem Fach, das nicht in der Grundschule benötigt wird, erhalten diese.
  • Lehrer mit einer Ausbildung nur für die Primarstufe bleiben in ihren Besoldungsstufen A11 oder A12
    • d. h. Lehrer, die für die Schulform Grundschule die fachlichen Voraussetzungen erworben haben, bekommen für die gleiche Arbeit 1 bzw. 2 Gehaltstufen weniger.
  • Im von der SPD und CDU regierten Mecklenburg- Vorpommern und im von einem Linken regierten Thüringen wurde die Ungerechtigkeit der Besoldung der ehemaligen Unterstufenlehrer bereits erkannt und behoben. Dort erhalten alle Lehrer der Primarstufe die A12.

Warum ist das nicht im SPD regierten Brandenburg möglich? Warum werden hier diese Lehrer immer wieder vertröstet? Warum ist das Geld für die Aufstockung der Lehrer mit Ausbildung in der Sekundarstufe 1 da, jedoch nicht für eine Angleichung von A11 auf A12? (Eine Angleichung der betreffenden Lehrer von A11 in A12 wäre erheblich kostengünstiger als der Lehrer von A12 in die A13)

Welches Signal wird damit gesetzt?

  • Quereinsteiger und für die Grundschule nicht ausgebildete Lehrer werden finanziell in die Grundschulen gelockt. Lehrer, die didaktische und methodische Fähigkeiten durch ein Studium in der Primarstufe erworben haben, werden bei gleicher Tätigkeit schlechter gestellt und haben wenig Motivation im Land .Brandenburg in der Grundschule zu arbeiten.

Provokant gesagt: Grundschule kann jeder

Wer soll in den kommenden Jahren die Kinder einschulen und ihnen methodisch und didaktisch fundiert das Lesen, Schreiben und Rechnen beibringen?

Crowdfunding für das Heimwerts Kleinkunstfestival

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Im Oktober letzten Jahres habe ich, wie bereits berichtet, am Heimwerts Kleinkunstfestival der Stadt Brandenburg an der Havel teilgenommen.

Ich habe aus meinem Kinderbuch „Mit den Minimas durch das erste Schuljahr“ vorgelesen. Es war ein sehr beeindruckendes Erlebnis, an das ich mich noch immer gern erinnere.

(Wer mag kann nochmals nachlesen: https://frauotte.net/2016/10/03/ich-war-dabei/ ‎)

Die Veranstalter, der Kleinkunst Brandenburg e.V. sagt von sich selbst: „Wir sind ein Kollektiv aus Kultur- und Kunstschaffenden, Designern und Kunstliebhabern. Wir möchten den Kreativen aus Brandenburg jedes Jahr eine Plattform bieten und einen Raum zu Entfaltung schaffen. Darüber hinaus wollen wir einem breiten Publikum zeigen, dass Kultur in unseren Alltag passt und nicht nur einer Szene angehört.“

Das Heimwerts Kleinkunstfestival gibt es nun schon seit 5 Jahren. Für dieses Jahr haben die Veranstalter ein Crowdfunding bei der Brandenburger Bank gestartet.

Vielleicht habt ihr Lust und ein wenig Kleingeld übrig, das Festival zu unterstützen?
Nähere Informationen findet ihr auch unter:
oder bei Facebook: Kleinkunst Brandenburg e.V.

Elfchen zum Muttertag

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Da meine Schülerinnen und Schüler es inzwischen lieben, eigene kleine Gedichte zu schreiben, nutzten wir den Muttertag, um kleine Elfchen zu schreiben.

Einige Ergebnisse möchte ich vorstellen. Ich glaube aber, jede Mutti findet ihr Elfchen am schönsten … und so soll es auch sein.